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Was kostet ein Umzug – Erfahrungen in Wien

UmzugHelden beschäftigen sich in diesem Ratgeber mit Fragen wie: „Was kostet ein Umzug – Erfahrungen in Wien“.  Bei uns erfahren Sie, mit welchen Umzugspreisen Sie beim Umzug kalkulieren sollten. Welche Posten aus finanzieller Sicht am wichtigsten sind und wie Sie bares Geld sparen können.

Wer schon einmal umgezogen ist, weiß, dass eine Adressänderung ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen kann. Neben den offensichtlichen Umzugskosten, die durch die Anmietung eines Umzugswagens oder die Beauftragung einer Umzugsfirma in Wien entstehen, gibt es auch versteckte Umzugskosten, die für sich genommen nur geringe Summen ausmachen, aber zusammengenommen umso bedeutender sind.

Die Gebühren für Ummeldungen, die beim Mietvertragsabschluss zu hinterlegende Kaution oder die Beantragung einer Parkverbotszone am Umzugstag gehören ebenso dazu wie die Ausgaben für Schönheitsreparaturen in Ihrer alten Wohnung oder Renovierungskosten in der neuen Wohnung.

Was kostet ein Umzug – vor, während

 

Was kostet ein Umzug? Folgende Kosten entstehen vor dem Umzug:

  • Renovierungskosten

Diese Kosten richten sich nach dem Aufwand. Wenn es nur gestrichen werden muss, kostet es nur etwa 40 Cent pro Quadratmeter. Größere Renovierungen kosten mehr Geld. Renovierungsarbeiten können sowohl in der neuen als auch in der alten Wohnung durchgeführt werden. In der neuen Wohnung können Sie eventuell mit dem Vermieter eine Mietminderung aushandeln.

  • Kommission

Nach Erfahrungen in Wien richtet sich die Provision nach dem Mietpreis, beträgt aber nie mehr als zwei Nettokaltmieten. Rechnen Sie beim Kauf einer Wohnung mit zwei bis fünf Prozent des Kaufpreises.

  • Umzugskartons

Nach Erfahrungen in Wien für Umzugskartons zahlen Sie in der Regel 30 Euro pro Zimmer.

  • Reservierung eines Parkverbots

Diese können Sie bei der zuständigen Verkehrsbehörde beantragen. Die Kosten variieren von Stadt zu Stadt. Nach Erfahrungen in Wien kostet das etwa 52 Euro, andere Städte verlangen gerne mehr. Eine Rolle spielen dabei die Größe der gewünschten Halteverbotszone und die Dauer.

 

Was kostet ein Umzug? Folgende Kosten entstehen während des Umzugs:

  • Umzugsunternehmen kosten

Umzugsunternehmen berechnen ihre Preise in der Regel nach Quadratmetern. Umzüge am selben Ort beginnen bei 500 Euro. Für einen Fernumzug muss man tiefer in die Tasche greifen, diese beginnen bei 1.200 Euro.

  • Umzugswagen

Die Preise variieren je nach Anbieter, liegen jedoch zwischen 50 und 150 Euro pro Tag. Die Kosten für Tank und Versicherung werden ebenfalls berechnet. Sie müssen mit einer Anzahlung rechnen.

  • Essen für die Umzugshelfer

Für die Verpflegung sollten Sie mit Kosten von ca. 6 Euro pro Person rechnen.

 

Was kostet ein Umzug? Diese Kosten entstehen nach dem Umzug

 

  • Fahrzeug anmelden

Liegt Ihre neue Anschrift im Zuständigkeitsbereich einer anderen Behörde, müssen Sie Ihr Fahrzeug ummelden. Dafür werden insgesamt 170 Euro fällig. Benötigen Sie zusätzlich ein neues Kennzeichen, kostet es 21 Euro für ein Auto.

  • Anmeldung beim Gemeindeamt

Für die Anmeldung beim Gemeindeamt fallen keine Gebühren an. Kommen Sie der gesetzlichen Meldepflicht nicht nach, wird dies mit einem Bußgeld von bis zu 726 Euro geahndet. Die Frist hierfür beträgt drei Tage nach Einzug in die neue Wohnung.

  • Telefon- und Energieanbieter wechseln

Einige Anbieter verlangen für einen Wechsel eine Gebühr. Je nach Anbieter kostet dies zwischen 20 und 70 Euro.

  • Speditionsauftrag

Bei einer Laufzeit von drei Monaten kostet ein Nachsendeauftrag 16,90 Euro (in Deutschland), jeder weitere angefangene Kalendermonat kostet zusätzlich 16,90 Euro. Die Paketweiterleitung kostet für drei Monate 9 Euro, für jeden weiteren Monat weitere 9 Euro.

  • Anschaffung neuer Geräte

Die Kosten für neue Möbel können nicht pauschal berechnet werden. Diese Kosten richten sich nach Umfang und Finanzierung.

 

Erfahrungen in Wien – Ausgaben nach dem Umzug von den Steuern abziehen

 

Einige Umzugskosten sind steuerlich absetzbar. Dabei wird zwischen einem privaten und einem beruflichen Umzug unterschieden.

Kosten, die durch einen berufsbedingten Umzug entstehen, können oft als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Der Umzug muss aufgrund zukünftiger oder früherer Arbeiten erforderlich sein.

  • Werbekosten

Alle Ausgaben im Zusammenhang mit einer einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigkeit.

 

Wann sind die Kosten steuerlich absetzbar?

  • Der Arbeitgeber wechselt seinen Arbeitsplatz und Sie müssen mit ihm umziehen
  • Sie wechseln den Arbeitgeber und der Firmensitz ist nun viel weiter weg
  • Ihr bisheriger Arbeitsweg war „unangemessen“ lang. Das bedeutet: Ihr Arbeitsweg (Hin- und Rückweg) verkürzt sich durch den Umzug um mehr als eine Stunde.
  • Sie nehmen zum ersten Mal eine Stelle an.

Welche Kosten können abgesetzt werden?

Bewahren Sie zunächst alle Rechnungen und Quittungen im Zusammenhang mit dem Umzug auf. Nahezu alle Kosten, die mit einem beruflichen Umzug verbunden sind, können Sie in der Erklärung geltend machen. Diese Kosten können Sie in der Regel abziehen:

  • Fahrkosten
  • Umzugsunternehmen
  • Handwerker für den Auf- und Abbau der Möbel
  • Maklergebühren
  • Mietkosten: Dies gilt, wenn Sie aus einem laufenden Mietvertrag aussteigen müssen und keinen Nachmieter finden. Unter Umständen können auch im alten Mietvertrag vertraglich vereinbarte Nebenkosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

 

Spartipps: So können Sie die Umzugskosten senken

 

  • Wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen umziehen

Eine der wichtigsten Entscheidungen ist, ob Sie mit einem Umzugsunternehmen oder privat umziehen möchten. Viele scheuen davor zurück, eine professionelle Umzugsfirma zu beauftragen, da dies oft mit hohen Kosten verbunden ist. Aber das ist nur eine Frage der Vorbereitung.

Erstellen Sie also unbedingt ein Budget. Dort führen Sie die Kosten für den Transporter, das Verpackungsmaterial, die Renovierung, aber beispielsweise auch die Kosten für das Parkverbot auf. Nachdem Sie den Kostenplan erstellt haben, können Sie entscheiden, mit welchen Leistungen Sie das Umzugsunternehmen beauftragen möchten. Die Unternehmen vermieten häufig Materialien wie Umzugskartons, Klebeband und Verpackungsmaterial.

Vergleichen Sie unbedingt Preise und Angebote. Fordern Sie dazu am besten einen Kostenvoranschlag bei den verschiedenen Umzugsunternehmen an. Sie können sie dann auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis überprüfen. Wählen Sie ein Unternehmen, das billig, aber auf jeden Fall seriös ist.

Für die günstigste Variante im Umkreis von 50 Kilometern und mit rund 30 Quadratmetern Wohnfläche fallen rund 500 Euro an. Ein Fernumzug kann deshalb für ein Einfamilienhaus etwa dreimal so teuer werden.

  • Wenn Sie privat umziehen

Ziehen Sie gerade von einer kleinen Ein-Zimmer-Wohnung in eine größere um? Dann haben Sie wahrscheinlich noch nicht viele Möbel oder andere Besitztümer. In diesem Fall reicht es aus, wenn Sie sich beim Umzug von Freunden oder Familie helfen lassen. In diesem Fall tragen Sie hauptsächlich die Kosten für Verpackungsmaterial und Umzugskartons, für den LKW und die Treibstoffkosten sowie die Verpflegung der helfenden Personen.

Achten Sie bei der Auswahl eines Umzugswagens darauf, wie groß der LKW wirklich sein muss. Größere Fahrzeuge sind nicht nur teurer, sie verbrauchen auch mehr Kraftstoff. Auch hier vergleicht man am besten die Preise verschiedener Anbieter.

Mieten Sie Kisten und Verpackungsmaterial oder stöbern Sie in Kleinanzeigen. Dort werden gebrauchte Kisten oft günstiger angeboten oder sogar verschenkt.

 

Allgemeine Hinweise

 

  • Bananenkartons: Einige Umzugskartons können Sie durch Bananenkartons aus dem Supermarkt ersetzen.
  • Umzug während der Woche: Ein Umzug am Wochenende kostet Unternehmen mehr. Auch das Angebot an Umzugswagen ist am Wochenende geringer.
  • Selber packen: Packen Sie die Umzugskartons nach Möglichkeit selbst. Das spart Kosten für die Verpacker. Achten Sie darauf, die Kartons nicht zu schwer zu machen. Gehen die Umzugskartons kaputt und müssen neu gepackt werden, erhöht sich die Arbeitszeit des Umzugsunternehmens. Dadurch steigen die Kosten nochmals.
  • Arbeitgeber fragen: Wenn Ihr Umzug beruflich bedingt ist, sind viele Arbeitgeber bereit, einen Teil der Umzugskosten zu übernehmen. Zumindest können Sie für den Umzugstag Sonderurlaub beantragen.

Diese Faktoren bestimmen die Kosten – Erfahrungen in Wien

 

Größe des Umzugs

Je größer die Wohnung und je mehr Gegenstände transportiert werden, desto teurer wird der Umzug. Ob privat oder mit einer Umzugsfirma organisiert, ein großes Volumen bedeutet immer höhere Kosten.

Wegzug

Je weiter der neue Wohnort entfernt ist, desto höher sind die Transportkosten. Ein Umzug innerhalb einer Stadt ist immer günstiger – das fängt schon bei den Fahrtkosten an, die vorab für die Wohnungsbesichtigung anfallen.

Art des Umzugs

Ein privat organisierter Umzug mit ehrenamtlichen Helfern ist in der Regel günstiger als die Variante mit einem professionellen Umzugsunternehmen.

Lebenshaltungskosten

Das Kostenniveau der Stadt bestimmt die Umzugskosten. Daher steigen bei hohen Mieten oder allgemeinen Preisen auch die Umzugskosten.

Neuanschaffungen

Benötigen Sie eine neue Ausstattung, zum Beispiel eine Einbauküche für Ihre neue Wohnung, dann kann dies eine große Summe bedeuten.

Mietpreis

Maßgebend für die weiteren laufenden Kosten und für die Kaution ist der neue Mietpreis. Diese wird häufig mit der ersten Monatsmiete fällig, kann aber auch in drei Raten gezahlt werden.

Doppelte Mietzahlungen

Konnten Sie den alten Mietvertrag nicht rechtzeitig zum Einzug in die neue Wohnung kündigen, müssen Sie jedoch mit doppelten Mietzahlungen rechnen.

Renovierungsarbeiten

Sowohl in der neuen als auch in der alten Wohnung können Renovierungsarbeiten zum Streichen, Tapezieren oder neuen Bodenbelägen notwendig sein.

 

Was kostet ein Umzug ungefähr?

 

LEISTUNGSVERZEICHNIS: CA. PREISE (von – bis)
Reine Beladung, Transport & Entladung 15 – 25 EUR pro Kubik (m³)**
Regionale Umzugsunternehmen Kosten:  
Zuschlag zwischen 30 km bis 100 km 40 – 150 EUR
Überregionale Umzugsunternehmen Kosten:  
Zuschlag ab 100 km 100 – 700 EUR
Möbelmontagen 75 – 250 EUR
Umzugskartons und Packmaterial 100 – 400 EUR
Preis pro Etage ohne Aufzug 30 – 75 EUR
Einpackservice 75 – 200 EUR
Auspackservice 75 – 175 EUR
Halteverbotszonen 100 – 250 EUR
Lampenanschlüsse 50 – 100 EUR
Küchenmontagen 300 – 650 EUR
Klaviertransport 200 – 400 EUR
Flügeltransport 450 – 1000 EUR

 

Schlussfolgerung

Ein Umzug kann ganz schön teuer werden, aber mit guter Planung und ein paar Tipps und Tricks lässt sich einiges an Geld sparen. Wenn Sie Ihren Umzug gut organisieren, steht einem entspannten Start in Ihrem neuen Zuhause nichts mehr im Wege. Das UmzugHelden-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung bei allen zusätzlichen Fragen und freut sich von Ihnen zu hören! Vergessen Sie nicht, wir sind hier um Ihnen zu helfen! Kontaktieren Sie uns schon heute! Viel Glück!

 

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